Rheingau-Bibel-Verlag


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Pressestimmen

"Büschelsche" mit Tiefgang
"Anstöße" gibt nicht nur das Billard-Queue / Neues Buch von Nikolaus Geberth

Winkel. (sm) - ,,Anstöße - Geistliche Impulse für den Alltag" heißt das neue "Büschelsche" von Nikolaus Geberth, das er einem Kreis von Freunden, Beund Interessierten vorstellte. Typisch für Geberth, der schon mit seiin Mundart verfaßten "Rheingauund "Wie ein Kreppel" einen Legefunden hat, sind die kleinen gedanklichen "Schlenker", ein zu witVerbindungen führendes Brainstorming, das auch dieses neue Buch fern vom "moralischen Zeigefinzu einem Lesevergnügen macht, zum Nachdenken, zum eigenen Brainund zum Betreten neuer Geanregt. Auch für die Buchpräsentation war dem Autor eine innovative Gedankenverbindung ein"Anstöße" stellte er passend zum Buchtitel in einem Billardlokal vor, bei "Bogart's" in Winkel. Nach einer kleinen Lesung, einer Laudatio von Volker Schönichen und zwei Liedern, gesungen von Geberths Frau Annette, gab es "Frei-Billard" für alle. Unter den Gästen fand sich ein Billard-Speziader die Grundregeln erklärte.
Wie schon die Rheingau-Bibel und das Kreppel-Buch, so wurden auch die Kapitel von "Anstöße" im abgelauJahr wöchentlich im WiesbadeTagblatt veröffentlicht. In seinen Prosatexten greift Geberth stets ein aktuelles Thema auf, das ihn berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Mit Einfühlungsvermögen und einem guten Schuß Humor lotet er das Theaus, dabei ist sein Anker immer der eigene, tiefe und alltagserprobte christliche Glaube. "Jesus, der Stein des Anstoßes" - das ist sozusagen die Titelgeschichte des Textbandes. "Wir brauchen andere Menschen mit andeMenschen mit anderen Meinungen, um unsere eigene zu entwickeln", sagt Geberth. Angestoßen werden wir nicht nur beim Trubel auf dem Weihnachtsmarkt, wo dann der Glühwein auf den Mantelärmel kleckert, beim Autoverkehr oder beim Fußball - angestoßen werden wir auch durch Geschehnisse in unserer Umwelt, in Politik und Gesellschaft und eben durch die Gedanken und Meinungen anderer Menschen. "Der größte Anstoß in der Weltgeschichte war Jesus Christus, er war der Stein des Anstoßes, nicht das süße Christsondern derjenige, der das Schwert brachte, Heiland, Erlöser und Richter, vor dem wir uns einst verantmüssen", betont der Autor. EiAnstoß, und zwar zur Heiterkeit im Publikum, gaben auch die beiden Dart-Automaten, vor denen Geberth bei seiner Lesung stand, und die ab und zu ein munteres Klingeln beisteuAnnette Geberth sang ein Weihund einen Song, in dem es darum geht, dass "wir alle Jesus brauwie die Luft zum Atmen", beide von Nikolaus Geberth mit der Gitarre begleitet. Volker Schönichen bemerkin seiner Rede, daß er durch GeTexte zum Nachdenken über Themen angeregt worden sei, die er sonst nicht vertieft hätte: Die Diskussiüber Krippenplätze und die Rollenin der Familie (Übrigens gab es vor rund 2.000 Jahren den ersten kostenlosen Krippenplatz, in einem Stall in Bethlehem), das Wort des Papüber die "rechte Kirche", der Doin der Tour de France oder das verhinderte Attentat islamiEiferer in Deutschland. "NikoGeberth schont nicht, analysiert scharf und nutzt selbst jeden Anstoß zum Denken, um eine Botschaft zu vermitteln", sagte er.

Rheingau-Echo, Sabine Moser, 20. Dezember 2007


"Der Glauben ist wie Kreppel essen"
Nikolaus Geberth hat seine Wochenend-Kolumne jetzt zu einem Buch gemacht

Seit Anfang des Jahres greift der Psychotherapeut Nikolaus Geberth in dieser Zeitung aktuelle Themen auf und stellte deren Bezug zum christlichen Glauben her. Daraus ist ein Buch entstanden, das jetzt in der "Scheune" Geisenheim der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Mit dem christlichen Glauben ist es wie mit einem Kreppel. Wer sich nicht "hineinbeißt", so schreibt Nikolaus Geberth, der wird nicht feststellen, womit er es zu tun hat: mit einer "aufgeblasenen Hülle" samt einem "Katalog moralischer Regeln" oder einem "echten und lebendigen Inhalt".
"Mit rationalen Überlegungen allein werde ich dem christlichen Glauben nicht näher kommen", erklärt Geberth weiter in seiner Geschichte "Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einem Kreppel". Dieser kleine Text hat den Titel geliefert für sein neues Buch "Wie ein Kreppel". Der Untertitel lautet "Gedanken über Gott und die Welt" und weist darauf hin, wie wichtig der Glaube für den Autor ist.
40 knappe Essays hat Geberth in seinem zweiten Buch zusammen gestellt. Zuvor sind diese Beiträge im Wiesbadener Tagblatt seit Februar Samstag für Samstag in der Rubrik "Ein Gedanke zum Wochenende" erschienen. Ähnlich ging der Johannisberger schon bei der "Rheingau-Bibel" vor, die 2004 auf den Markt kam.
"Das neue Bändchen ist eine Art Fortsetzung der Rheingau-Bibel, nur ohne Mundart - so weit das einem Rheingauer gelingt", erklärte der 45-Jährige am Rande der Buchvorstellung im Geisenheimer Kulturtreff "Die Scheune". Oft hat er aktuelle Anlässe als Ausgangspunkt für seine Beiträge gewählt. Von Fastnacht, der Kommunalwahl, Ostern, Pfingsten und der Fußball-WM arbeitet er sich zu prägnanten Bibelstellen vor.
Fußballer, Autofahrer, Förster und Schüler: Sie finden sich alle in "Wie ein Kreppel" wieder, betonte auch Armin Nikodemus aus Presberg in seiner Laudatio. Klaus Geberth habe sich für die Sache von Jesus exponiert und die Bibel alltagstauglich präsentiert. Seine Texte seien "im positiven Sinne anstößig".
Anstoß genommen haben viele Bürger an den Zeitungsartikeln des selbständigen Psychotherapeuten. Mittlerweile seien die Reaktionen fast alle freundlich und ermutigend, berichtet er. So entschloss sich Geberth, seine Gedanken als Buch im Selbstverlag herauszubringen. Die Auflage beträgt 1000 Stück, der Ladenpreis 7,20 Euro.
Doch es gab ebenso kritische Stimmen, sogar von Geistlichen beider Konfessionen. "Meine Kernbotschaft, dass Jesus Christus für die Sünden der Menschen gestorben ist, erscheint manchen Pfarrern heute als Zumutung", bedauert er. Wer seine Prosa gerne liest, stößt im Band "Wie ein Kreppel" auch auf einige symbolträchtige Fotos.
Eines zeigt Geberth bei dem plastischen Versuch, ein Buch zu verschlingen. In der zugehörigen Kolumne zitiert er den Propheten Hesekiel und den Apostel Johannes und wirbt für die Bibel, selbst wenn die auf den ersten Blick nicht als "leichte Kost" erscheine. Aber es gebe inzwischen leicht zu lesende Übersetzungen vom "Buch der Bücher", dem "Liebesbrief von Gott an uns".

Wiesbadener Tagblatt, Thorsten Stötzer, 11.12.2006





Den Rheingauern "aufs Maul geschaut"

Nikolaus Geberth gibt Mundart-Bibel heraus / Evangelium soll die Menschen in ihrer Sprache erreichen

[21.12.2004] GEISENHEIM (dre) "Die gute Nachricht so verkünden, dass sie die Menschen verstehen", wollte Nikolaus Geberth. Jetzt präsentierte der Psychologe und Psychotherapeut "Die Rheingau-Bibel" mit 53 Mundart-Bibeltexten im Kulturtreff "Scheune". Seit mehr als einem Jahr überträgt der 43-jährige Johannisberger Woche für Woche Bibelstellen nicht wortwörtlich, aber sinngemäß in Rheingauer Mundart. Für die Sammlung in seinem Buch hat er jede Geschichte auf Hochdeutsch kommentiert. Das beherrscht er zwar souverän, aber er findet, es "anstrengend" zu sprechen.

"Mir geht es darum, das Evangelium in Mundart zu verbreiten, damit es die Menschen anspricht", erklärte Geberth. Um das gut 110 Textseiten umfassende Buch verlegen zu können, gründete der Johannisberger einen Verlag und ließ es in der Ingelheimer Druckerei Wolf drucken. Wie stark das Interesse an einer Mundart-Bibel ist, erkannte er während der Entstehungsphase des Buchs. Zwar habe kein einziger Geistlicher auf seine Zeitungsbeiträge reagiert, aber dafür viele Rheingauer. Von Ehefrau Annette, die ihn immer wieder ermunterte weiterzumachen, über seine Mutter, die bei Unsicherheiten in der Mundart half, bis zu Verwandten und Bekannten, die die Texte als Korrekturleser und Kritiker überprüften. "Manchmo hunn ich mich ganz schee abgequeelt, bis ich mit de Ibbersetzung zefridde war."

Zwischen Klassikstücken der 15-jährigen Delkenheimerin Lisa Rüeck am Flügel gab Geberth Proben aus seinem Buch. So las er passend zum Advent "Heihschregge unn Honisch zum Frieschdigg" über Johannes den Täufer nach Matthäus 3, 1-8. Viele "der bewusst überkonfessionell" gehaltenen Geschichten wie "Bedrüscherei beim Leselohn" oder "neuje Woi in alde Flasche?" haben direkten Bezug zum Weinbau, andere haben Gebote zum Inhalt wie "Du sollsd niemand dood mache!" oder "Wer koa Dreck am Stegge hod".

Durch die Geschichten neugierig geworden, hatte auch Förster Armin Nikodemus Geberth kennen gelernt. Er stellte den Autor in seiner Rede in der "Scheune" in die Nachfolge Luthers, der die lateinische Bibel 1517 übersetzte, damit sie jeder verstehen kann.

Aus der "Rheingau-Bibel" könne jeder entnehmen, "was lebendig gelebter Glaube ist", erklärte Nikodemus und versprach: Bei der Lektüre "werden Sie feststellen: Mit seiner Menschwerdung ist Gott in Jesus auch Rheingauer geworden". "Die Rheingau-Bibel" ist zwar Geberths erstes Buch, "aber isch schließe weitere nicht aus".

Wiesbadener Kurier, Christine Dressler, 21.12.2004





Rheinbau-Bibel im Vergleich mit Werk Luthers

[ 21.12.2004] N. Abt GEISENHEIM "In dieser Runde muss ich mich anstrengen, Hochdeutsch zu babbeln." So begrüßte Nikolaus Geberth die Gäste seiner besonderen Vorlesung in der Geisenheimer Kulturtreff "Die Scheune". In gediegenem Rahmen, mit Klaviermusik, Sekt und Brötchen, wurde die Präsentation der Rheingau-Bibel in Buchform gefeiert. Es handelt sich um Texte, die Nikolaus Geberth in Rheingauer Mundart überträgt und mit wenigen Worten bespricht.

Die Laudatio hielt Forstwirt Armin Nikodemus aus Pressberg, der das "Unternehmen" des Johannisberger Psychologen und -therapeuten mit dem des Reformators Martin Luther vergleich. Auch diesem sei es darum gegangen, das Wort Gottes verständlich unter die Menschen zu bringen. Wie Luther habe auch Geberth eine Art Schutzpatron für seine Arbeit gehabt: das Wiesbadener Tagblatt, das die Texte seit über einem Jahr veröffentlicht.

"Mir geht es darum, dass das Evangelium zu den Rheingauern kommt und verstanden wird." So begründete Nikolaus Geberth die Herausgabe der Rheingau-Bibel. Aus der Idee, Bibeltexte in gewohnter und vertrauter Mundart zu präsentieren und danach ein paar Hilfen zum Verstehen der Aussage des Textes zu geben, ist das 120-seitiges Buch entstanden.
Wiesbadener Tagblatt, N. Abt, 21.12.2004


Rheingaubibel nun als Buch


Großer Beliebtheit bei den "Tagblatt"-Lesern erfreute sich in den zurückliegenden Monaten die wöchentlich erscheinende "Rheingaubibel" des Johannisbergers Nikolaus Geberth. Geberth hatte exklusiv für das "Wiesbadener Tagblatt" eine reiche Auswahl von Texten aus dem Alten und dem Neuen Testament in die Rheingauer Mundart übersetzt und die Texte anschließend näher vorgestellt und interpretiert. Der schlicht gehaltene Einband der Rheingaubibel zeigt ein hölzernes Kreuz, das sich dem Betrachter wortwörtlich "in den Weg" stellt.
Ermutigt durch die große Resonanz aus der Leserschaft hat Geberth die Rheingaubibel nunmehr im Eigenverlag als Buch herausgebracht. Die Rheingaubibel umfasst 120 Seiten und kann direkt bei dem Autor bestellt werden: Nikolaus Geberth, Schulstraße 31, 65366 Geisenheim, Telefon (01 79) 3 76 27 74, Email: info@Geberth-praxis.de. Außerdem ist das Buch ab der kommenden Woche im Zeitungsshop des Pressehauses Wiesbaden, Langgasse 21, erhältlich. Offiziell vorgestellt wird das Buch am Freitag, 17. Dezember, um 19 Uhr im Geisenheimer Kulturtreff "Die Scheune" in der Beinstraße. (J. Hofmann, Wiesbadener Tagblatt, 15.12.04)


Interview mit Bernd Minges, Wiesbadener Kurier


"Nikolaus Geberth überträgt Bibeltexte in Rheingauer Mundart. Dabei versucht er auch den Sinn der Botschaften deutlich herauszuarbeiten. ´Ich bin Christ und ich bin Rheingauer´ erläutert Geberth seine Motivation, Bibeltexte zu übersetzen. Der Psychologe und Psychotherapeut will erreichen, dass die Bibel nicht als ´heilig und unantastbar´ gilt. Durch die Übertragung in Dialekt werde sie "hörbar oder lesbar auf unser Alltagsniveau heruntergeholt, auf das Niveau, für das sie gedacht ist". Das sei mit einem heute schwer verständlichen Deutsch nicht zu erreichen. Nikolaus Geberth hat nicht den Anspruch, Wort für Wort zu übersetzen. Er will Texte in eine Form bringen, die den Sinn erschließt und bringt sie dadurch auf den Punkt." (B. Minges, Wiesbadener Kurier, Dezember 2003)





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